Nackenschmerzen

Nackensteifigkeit oder Nackenschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Die meisten Schmerzen sind mulifaktoriell. Die folgenden Punkte gehören mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den Haupteinflussfaktoren.

 

• Stress

• Haltungsfehler bei der Arbeit am Monitor

• Muskuläre Schwächen oder Dysbalancen

• Muskelverspannungen

 

All diese Faktoren sind eng miteinander verknüpft. Viel Stress im Alltag führt oft zu

Verspannungen der Muskulatur und somit zu Nackensteifigkeit. Die Stresshormone im Körper sorgen für eine Erhöhung

der muskulären Anspannung im Bereich des Nackens. Stresshormone stellen einen wichtigen Bestandteil unserer Überlebensfähigkeit dar. Eines der bekanntesten Hormone, das Adrenalin, sorgt mitunter für eine erhöhte Reaktionsfähigkeit und Muskelanspannung, die für einen Kampf oder eine Flucht enorm wichtig ist. Weitere Hormone wie Katecholamine,

Noradrenalin, Endorphin und Dopamin als auch Cortisol zählen ebenfalls zu den Botenstoffen, welche unser Organismus bei körperlichem oder geistigem Stress ausschüttet. Findet nun eine positive körperliche Aktivität statt, kann der Körper die

Stresshormone während der Bewegung abbauen und findet sich nach der „Flucht“ in einem entspannten Zustand wieder. Ohne diese Bewegung nehmen Sie diesen "Stress" mit nach Hause. Dies kann zu muskulären Verspannungen im ganzen Körper führen.

 

Doch der Stress allein ist nicht der Hauptauslöser von Nackenschmerzen. Durch ständiges Arbeiten am PC, Sitzen im Auto und durch ein dauerhaftes gebeugtes Arbeiten vor dem Körper werden ebenfalls Nackenschmerzen ausgelöst. Wenn auch selten, sollten Traumen der Wirbelsäule, Tumore, Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises und neurologische Erkrankungen immer mit bedacht werden.

 

Weshalb werden durch den Alltag Schmerzen im Nacken ausgelöst?

 

Jede Tätigkeit, die für lange Zeit einen Einsatz der Arme in derselben Position vor dem Körper fordert, zieht uns früher oder später die Schultern nach vorne. Dies führt dazu, dass unter anderem der Brustmuskel ständig zusammengezogen wird, die Muskelndes Nackens und des Rückens hingegen in die Länge gezogen werden.

 

Auswirkungen auf den Brustmuskel: Durch das stundenlange Verharren in einem zusammengezogenen Zustand verspannt sich dieser Muskel. Er ist nicht mehr in der Lage, sich zu entspannen. Der Brustmuskel zerrt daher an der Schulter und zieht diese aus ihrer natürlichen Position nach vorne. Starke Beweglichkeitseinschränkungen inden Schultergelenken sind die Folge.

 

Auswirkungen auf den Nacken: Durch die nach vorne rotierte Schulter wird die Nacken- und Schulterblattmuskulatur auseinandergezogen. Die Muskeln dieser Region versuchen nun durch starke Kontraktion ihren natürlichen Zustand wieder herzustellen. Eine gekrümmte Haltung in der Brustwirbelsäule im Sitzen hat dazu noch eine weitere Wirkung auf die Halswirbelsäule. Die Brustwirbelsäule ist rund. Der Kopf fällt nach vorne und damit Sie auch weiterhin gerade aus schauen, ist die Halswirbelsäule nun stark geknickt. In dieser Position ist der Nackenmuskel wieder stark zusammengezogen. Nach einigen Stunden in dieser Haltung ist es ihm nicht mehr möglich seine volle Entspannungsfähigkeit zu entfalten. Das strecken des Halses fällt nun schwer. Der Druck auf die Halswirbelsäule wächst. Sogar Kopfschmerzen und Spannungsgefühle der Kopfhaut sind dadurch möglich.

 

Nackenmuskulatur vs. Brustmuskel: Nun hat sich der Brustmuskel schon so verkrampft, dass die Nacken- und Rückenmuskulatur, ohne regelmäßiges Training, keine Chance hat, die Schultern in Position zu halten oder wieder eine entspannte Streckung im Hals zu bewirken. Der Nacken versucht nun krampfhaft, die Schulter nach hinten zu ziehen und den Brustmuskel zur Entspannung zu bewegen, was aufgrund der alltäglichen Körperposition am Schreibtisch, im Auto, der Schule

usw. von keinerlei Erfolg gekrönt ist. So werden Nacken- als auch Brustmuskulatur steinhart. Frei nach dem Motto: „Bis einer weint“ und dies ist in diesem Fall, der Nacken. Über den Schmerz meldet der Rücken eine Fehlerquelle im System, welche

doch bitte zu beheben ist.

 

Die Folgen sind Kopf- und chronische Nackenschmerzen, ein steifer Hals sowie ein Rundrücken im Bereich der Brustwirbelsäule bis hin zu einem Bandscheibenvorfall. Doch soweit muss es nicht kommen. Mit Hilfe der Osteopressur nach Liebscher & Bracht (LNB Schmerztherapie) ist es möglich, Ihnen die Spannung aus Brust- und Nackenmuskulatur zu nehmen. Ebenso zeige ich Ihnen mit welchen Übungen Sie ohne Hilfsmittel jeden Tag etwas gegen diese Beschwerden tun. Ihre Haltung wieder verbessern können, einen Ausgleich für den Stress schaffen und Ihrem Körper etwas Gutes tun. In ca. drei Einheiten können wir meist schon viel bewirken. Sprechen Sie mich an. Kontakt